25 Januar 2025
Get to know me – was du über mich wissen solltest (falls du das willst)
Es gibt viele Dinge in meinem Leben, auf die ich stolz sein kann - stolz sein, sie geschafft zu haben. Es gibt jedoch auch solche Sachen, die ich lieber unentdeckt lassen möchte, an die ich mich nicht gerne erinnere, oder gar über sie spreche.
Aber so wie ich dich, meinen Leser, kenne, dann würdest du doch lieber über die Sachen hier lesen, auf die ich nicht so stolz bin? Vielleicht das eine oder andere pikante Detail aus meiner Vergangenheit – oder auch Gegenwart – erfahren?
Na gut, dann fangen wir mal mit kleineren Sachen an. Wir lernen uns ja erst kennen!
Ich war lange Zeit eine Verweigerin: ich wollte mich nie mit schlimmen oder weniger schlimmen Sachen, die mir mal zugestoßen sind, auseinandersetzen. Ich habe meine Augen davor zugemacht und habe mir die Welt so ausgemalt, wie ich sie gerne wollte. Das habe ich lange als Kind, als Jugendliche, aber auch später im Leben gemacht. Und das habe ich immer dann gemacht, wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stand, oder wenn ich mich einer belastenden Situation stellen musste. Ich habe gelernt, dass solche Situationen bei mir Folgendes hervorrufen:
- Furcht vor Auseinandersetzungen
- Angst nicht gemocht zu werden
- und dann tatsächlich Angst, so gesehen zu werden, wie ich tatsächlich bin (!)
Kannst du das nachvollziehen? Psychoanalytiker unter euch können mir gerne einen Kommentar schicken 😊 (und alle anderen natürlich auch). Das hat sich mit der Zeit geändert, aber manchmal kommen solche Gedanken immer noch hervor.
Inzwischen bin ich natürlich so weit, dass ich solche Situationen nicht mehr meide. Ich weiß, dass ich genau in solchen Momenten lerne und viel für mich mitnehme. Es hat aber lange gedauert, bis ich an dem Punkt angelangt bin.
Ein weiterer Schwachpunkt (wobei 'schwach' auch diskutabel wäre) bei mir war und ist - zu viel Grübeln. Zu viel Zeit in meinem Kopf verbringen. Gedanken schweifen lassen, sich Situationen ausmalen, Geschichten ausdenken.
Wie du siehst, bin ich prädestiniert dafür, meine Gedanken viel besser aufzuschreiben, als dass ich über sie spreche. Ich bin ein Mensch, der sich durchs Schreiben viel besser mitteilt. Das verbindet mich mit meinem Umfeld, und gibt mir das Gefühl, dass ihr mich (besser) versteht. Durchs Schreiben schaffe ich es meine Gedanken zu ordnen, ihnen eine Form zu geben, eine Story zu erzählen.
Ein Zitat, das ich zufällig gefunden habe, lasse ich euch noch da: „When I write, I feel like the truest version of myself.” (Zitat Nicole Gulotta www.eatthispoem.com )
deine Vesna
28. April 2025
Wie du mit richtigen Worten deine Produkte und Services besser verkaufst
Du hast viel Mühe, Herzblut und Energie in dein Angebot gesteckt – die richtigen Kunden bleiben trotzdem aus? Woran liegt das?
Oft liegt es nicht an deinem Produkt oder deiner Leistung. Vielmehr liegt es daran, WIE du darüber sprichts, oder in diesem Fall – schreibst!
Gute Texte machen den Unterschied: sie berühren, schaffen Vertrauen und machen dein Angebot unwiderstehlich. Das hört sich erstmal so gut und einfach an, oder? Wieso scheitern dann viele daran, die richtigen Worte zu finden?
Für viele meiner Klienten ist es noch eine Aufgabe mehr in ihrem ohnehin vollen Arbeitsalltag. Gutes Copywriting ist nicht so einfach aus dem FF zu schaffen, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.
Ich gebe dir hier 4 Tipps – damit machst du einen guten Start, wenn du deine Texte alleine schreibst. Und wenn nicht, dann bin ich und meine Copywriting-KollegInnen für dich da. Dann kannst du das Weitere überspringen, und gleich zum Kontaktformular übergehen 😊 – ich freue mich über jede Nachricht.
Und nun zu den 4 Tipps:
1. Kennst du deine KundInnen? Wahrscheinlich hast du diese Frage so oft gehört, dass sie schon ausgeleiert und alt klingt. Sie ist aber alles andere als das!
Versetze dich in deine Kunden hinein, und erkenne was sie bewegt, was ihnen Freude macht. Insbesondere möchtest du wissen, welche Probleme (Pain Points) sie bewältigen wollen. Du sprichst sie damit direkt in deinen Texten an. Und – glaube mir - nichts fühlt sich besser an, als verstanden und gehört zu werden!
2. Erzähle ihnen eine Geschichte – was hat dich motiviert das Angebot zu erstellen? Hat es dir persönlich oder deinen Freunden bei einer Problemlösung geholfen?
Und scheue dich nicht davor, dabei persönlich zu werden, deinen Leidensweg zu beschreiben – sei ruhig emotional. Du baust damit eine Beziehung mit deinen Lesern auf. Sie sehen dich als jemanden, dem sie Vertrauen schenken können.
3. Die Macht der starken Überschriften – sie ist tatsächlich groß!
Lass dir etwas Zeit damit, überlege dir gut, wie du den Inhalt gut in einer Überschrift zusammenfasst. Deine Überschrift soll deine Leser neugierig machen. Spiele mit den Worten, lass sie auf der Zunge zergehen. Stelle dir vor, wie sie bei deinen Lesern ankommen.
Es ist nicht das Gleiche, wenn du sagst:
- „Tipps für besseres Sprechen in gesellschaftlichen Situationen“ oder
- „Hast du auf einer Party immer einen Knoten in der Zunge?“
Welchen Text würdest du lieber lesen?
4. Vergiss nicht eine klare Aufforderung (call-to-action) zu setzen. Deine Leser wollen JETZT (und verpassen diesen wichtigen Zeitpunkt nicht!):
- mehr von dir lesen
- mehr über dich erfahren
- dein Angebot buchen (yaaay!!)
- deinen Newletter abonnieren
- dein Freebie bekommen
Und das ist es was wir möchten – unseren Kunden dabei helfen, ihre Probleme zu lösen. Und Ihnen das Produkt anbieten, das sie suchen.
Teste Verschiedenes aus, und siehe was bei deinen Lesern gut ankommt. Es lohnt sich allemal 😊!
deine Vesna